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W3-Professur „Hybride Mikroelektronik“

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Elektroniker

W3-Professur „Hybride Mikroelektronik“

Am Institut für Großflächige Mikroelektronik der Universität Stuttgart (Fakultät für Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik) ist zum 1. September 2027 eine W3-Professur „Hybride Mikroelektronik“ zu besetzen.

Die Professur ist mit der Mitwirkung am Betrieb und der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der institutseigenen Reinrauminfrastruktur (500 m²) verbunden.

Aufgabengebiet

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund im Bereich neuartiger Mikroelektronik-, Halbleiter- oder Photonik-Schlüsseltechnologien, die sich mit hoher Motivation in Forschung und Lehre einbringt.

Erwartet werden:

  • Ein exzellentes wissenschaftliches Profil sowie die Fähigkeit, innovative Forschungsrichtungen eigenständig weiterzuentwickeln.
  • Engagement in der Lehre in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät, inklusive Unterstützung von Studierenden und wissenschaftlichem Nachwuchs in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung.
  • Einwerbung von Drittmitteln und aktive Beteiligung an kooperativen Forschungsprojekten.
  • Strategische Strukturierung und Priorisierung von Forschungsaktivitäten in einem dynamischen Umfeld sowie Etablierung einer kooperativen und integrativen Führungskultur.

Qualifikationen

  • Hochrangige wissenschaftliche Veröffentlichungen oder Patente mit internationaler Sichtbarkeit in einem Kerngebiet der Mikroelektronik.
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Industrie bei anwendungsorientierten Fragestellungen sind willkommen, aber keine Voraussetzung.
  • Kooperatives wissenschaftliches Selbstverständnis und Interesse am interdisziplinären Austausch, insbesondere in den strategischen Profilbereichen der Universität Stuttgart (z. B. Quantentechnologien, Simulationswissenschaften, Digital Humanities, Produktionstechnologien).
  • Mitwirkung an interdisziplinären Initiativen und Forschungsverbünden wie QPhoton, IQST, GSaME, IntCDC oder Cyber Valley.

Fachliche Schwerpunkte

Erwünscht sind Kompetenzen in einem oder mehreren der folgenden Themengebiete:

  • Dünnschichtelektronik (TFTs, organische, hybride, niedrigdimensionale/2D Materialien)
  • Bioelektronische Systeme (neuronale Schnittstellen, Optroden)
  • Sensorik & Mensch-Maschine-Schnittstellen (Biomedizintechnik, Haptik, Flexible Elektronik)
  • Lichtemitter (OLEDs, Micro-LEDs, Quantum Dots)
  • Metastrukturen & Photonik (Computergenerierte Hologramme, Photonische Kristalle, Diffraktive Optische Elemente, Flüssigkristalle)
  • Heterogene Integrationstechnologien (3D-Integration, Chiplets, Co-Packaged Optics)

Es wird nicht erwartet, dass alle genannten Themengebiete abgedeckt werden. Bewerber*innen sind ausdrücklich aufgefordert, eigene Ideen einzubringen und das Forschungsprofil der Professur auf Grundlage individueller Stärken und Interessen weiterzuentwickeln.

Die vorhandene Reinrauminfrastruktur soll aktiv genutzt und wissenschaftlich ausgebaut werden.

Rahmenbedingungen

Die Universität Stuttgart bietet ein unterstützendes Umfeld zum Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, inklusive:

  • Etablierter Strukturen zur Drittmittelförderung
  • Vielfältiger Kooperationsmöglichkeiten
  • Mentoring-Angebote innerhalb der Fakultät

Die Universität begrüßt unterschiedliche wissenschaftliche Karrierewege und ermutigt auch Personen zur Bewerbung, die nicht alle Kriterien vollständig erfüllen, jedoch relevante Erfahrungen, neue Ideen und überzeugendes Entwicklungspotenzial mitbringen.

Die Universität Stuttgart möchte den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich erhöhen und ist an Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

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