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W3-Professur für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention

VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern

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W3-Professur für Krankenhaus­hygiene und Infektions­prävention
Wertigkeit:W3
Stellenumfang:Professur nach § 29 NHG (49 %) + hauptberufliche Tätigkeit am Klinikum Oldenburg AöR
Einrichtung:Fakultät VI - Medizin und Gesundheits­wissenschaften, Department für Humanmedizin
Dienstort:Oldenburg (Oldb)
Bewerbungs­frist:06.09.2026
Beschäftigungsbeginn:zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristung:unbefristet
Hinweis:Die Beschäftigung an der UOL erfolgt nebenberuflich in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis eigener Art mit weniger als der Hälfte der Lehrverpflichtung hauptberuflich tätiger Professor*innen. Die klinischen Tätigkeiten als Direktor*in des Universitäts­instituts für Krankenhaus­hygiene und Infektions­prävention werden parallel in einem gesonderten hauptberuflichen Vertrags­verhältnis mit dem Klinikum Oldenburg AöR geregelt.
Über uns
Die Universitäts­medizin Oldenburg (UMO) wird gemein­sam getragen von der Universität Oldenburg und den vier lokalen Kranken­häusern. Sie steht für innovative, grenzüberschreitende Medizin­forschung und für eine qualitativ hochwertige Gesundheits­versorgung in der Region. Mit ihrem medizinischen Ausbildungspfad in einem Modell­studiengang und einem inter­disziplinären Forschungs­umfeld bietet die UMO einen einzigartigen Nukleus für klinische Ausbildung und translationale Forschung. Der Forschungs­fokus des Departments Human­medizin umfasst dabei insbesondere die Bereiche Gewebe­degeneration und -regeneration (Infektion, Entzündung, Neoplasie), frühe Entwicklung und seltene Erkrankungen, interaktive System-Biomedizin sowie digitale Exzellenz in der Medizin und regionalen (flächendeckenden) Gesundheits­versorgung.

Nähere Informationen zur UMO finden Sie hier: https://universitaetsmedizin-oldenburg.de/
Ihre Aufgaben
Zentrale Aufgaben Ihrer Position sind der akademische Aufbau des Instituts mit Forschungs­schwerpunkten im Bereich der Denomination (z. B. zur Vermeidung der Selektion multiresistenter Erreger und Verhinderung ihrer Ausbreitung, zur frühzeitigen Erkennung von Erreger­übertragungen durch Verfahren der genombasierten Surveillance und Künstlichen Intelligenz oder zu One Health) sowie die Leitung des Universitäts­instituts für Krankenhaus­hygiene und Infektions­prävention am Klinikum Oldenburg AöR. Dabei stärken Sie teamorientiert das Department für Human­medizin in Forschung und Lehre.
Sie beteiligen sich an der Weiter­entwicklung und Initiierung gemein­samer Forschungs­projekte, zum Beispiel an bestehenden Forschungs­initiativen zu multiresistenten gramnegativen Erregern und Hepatitis-Viren oder dem NUM-Fachnetzwerk Infektionen.
Sie begleiten und fördern die akademische Karriere­entwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden.
In der Lehre vertreten Sie das gesamte Fachgebiet Hygiene und Infektions­prävention in den Studien­gängen der Fakultät.
Sie bieten dabei Lehrveranstaltungen im Modell­studiengang Human­medizin in deutscher und im Master-Studiengang Molecular Biomedicine auch in englischer Sprache an.
Im klinischen Bereich führen Sie die umfassende krankenhaus­hygienische Betreuung des Klinikums Oldenburg und der weiteren Oldenburger Kliniken im Rahmen von Kooperations­verträgen fort.
Sie beteiligen sich gemein­sam mit weiteren Kliniken und Instituten sowie der Apotheke am »Antibiotic Stewardship« für das Klinikum Oldenburg.
Da die Universität und Universitäts­medizin Oldenburg durch einen Kooperations­vertrag mit der Rijksuniversiteit Groningen und dem Uniklinikum UMCG verbunden sind, wird eine aktive Teilnahme an der Kooperation erwartet.
Die enge Zusammen­arbeit mit den entsprechenden Abteilungen in den Departments der Fakultät und in den Kranken­häusern der Universitäts­medizin Oldenburg wird erwartet.
Sie beteiligen sich an der akademischen Selbstverwaltung.
Sie fördern eine diverse und chancen­gerechte Hochschul­kultur.
Ihr Profil
Vorausgesetzt:
Sie erfüllen die Einstellungs­voraussetzungen gemäß § 25 NHG.
Sie verfügen über eine abgeschlossene Facharzt­weiterbildung für Hygiene und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie oder eine vergleichbare, durch die zuständige Ärztekammer anerkennbare Facharzt­weiterbildung.
Ihre Expertise beinhaltet umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im gesamten Aufgaben­gebiet der Krankenhaus­hygiene einschließlich technischer Hygiene und Trinkwasser­hygiene.
Sie sind darüber hinaus ausgewiesen in der Prävention nosokomialer Infektionen in Hochrisiko­populationen und -bereichen (z. B. Neonatologie, KMT, Herzchirurgie, Intensivmedizin).
Ihre erfolgreiche Forschung belegen Sie durch internationale Veröffentlichungen in der Krankenhaus­hygiene und Infektions­prävention.
Sie haben erfolgreich kompetitive, extramurale Drittmittel eingeworben.
Sie verfügen über Führungs- und Management­erfahrung.
Sie sind befähigt, das Fachgebiet in seiner ganzen Breite und Tiefe in der Lehre des Modell­studiengangs Human­medizin und des Master-Studiengangs Molecular Biomedicine, einschließlich eines aktiven Engagements für die neu eingeführten Formen der Wissens­vermittlung, vertreten zu können.
Sie verfügen über eine kooperative Arbeits­weise, die eine diverse und chancen­gerechte Arbeits­umgebung fördert.
Sie verfügen über Erfahrung in der Betreuung und Förderung akademischer Karriere­entwicklung.
Ihre Anknüpfungs­fähigkeit in Forschung, Lehre und Kranken­versorgung legen Sie jeweils in einem jeweils max. 5-seitigen Konzept dar.
Sie verfügen über sehr gute Deutsch­kenntnisse bereits bei Dienstbeginn, um die qualitäts­gesicherte Kommunikation mit Patient*innen und Mitarbeiter*innen der Kranken­versorgung zu gewährleisten.
Sie verfügen über gute englische Sprach­kenntnisse.
Wünschenswert:
Sie haben Erfahrung im Bereich der Erkennung und Prävention nosokomialer Infektionen unter Einsatz neuer molekularer Typisierungs­verfahren oder künstlicher Intelligenz und haben Interesse am Bereich »One Health«.
Sie verfügen über praktische Erfahrungen im Antibiotic Stewardship (ABS) und idealerweise die Qualifikation als ABS-Experte.
Wir bieten
Ein kreatives, internationales und inspirierendes Arbeits­umfeld, in dem inter­disziplinäre Kooperationen innerhalb der Universität, mit Universitäten und Forschungs­instituten aus der ganzen Welt sowie renommierten universitären An-Instituten und außeruniversitären Forschungs­einrichtungen gefördert werden.
Umfangreiche Service- und Beratungs­angebote, z. B. für internationale Wissen­schaftler*innen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur Beantragung nationaler, europäischer und internationaler Forschungs­förderung.
Ein vielfältiges Weiterbildungs­angebot für alle Karriere­stufen sowie Leistungen der betrieblichen Gesundheits­förderung.
Eine zertifizierte familien­freundliche Universität auf einem lebendigen und nachhaltigen Campus mit guter Infrastruktur.
Eine herausgehobene Leitungs­position am größten Krankenhaus der UMO, welches sich durch kurze Entscheidungswege und eine dynamische Entwicklung auszeichnet.
Unser Anspruch
Die Universität setzt sich für transparente und qualitäts­gesicherte Verfahren ein.

Wir streben eine Erhöhung des Professorinnen­anteils an und fordern Wissen­schaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen von Menschen mit einer Schwer­behinderung oder ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Bewerbungs­schreiben einen entsprechenden Hinweis auf Ihre Schwer­behinderung oder Gleich­stellung zu geben.
Jetzt bewerben
Bitte bewerben Sie sich bis 06.09.2026 ausschließlich über das Berufungsportal https://l.uol.de/berufungen.
www.uol.de

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