W3-Professur „Allgemeine Sonder- und Inklusionspädagogik und Körperpädagogik“
W3-Professur „Allgemeine Sonder- und Inklusionspädagogik und Körperpädagogik“
An der Philosophischen Fakultät III – Erziehungswissenschaften, Institut für Rehabilitationspädagogik, ist zum 01.04.2028 die W3-Professur zu besetzen.
Die Professur vertritt die Allgemeine Sonderpädagogik und den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung – inklusionsorientiert – in Forschung und Lehre. Erwartet wird ein sozial- und kulturwissenschaftlicher Zugang zu den Differenzkategorien Behinderung und Nicht-Behinderung sowie zu Teilhabe und Partizipation.
Aufgaben
- Vertretung der Querschnittsthemen der Allgemeinen Sonderpädagogik und Inklusion für alle sonderpädagogischen Fachrichtungen
- Verantwortung für die fachrichtungsspezifischen Inhalte der Körperpädagogik im Lehramt für Förderschulen
- Koordination der Lehrangebote des Instituts für Rehabilitationspädagogik im Rahmen der erziehungswissenschaftlichen Hauptfachstudiengänge
- Intra- und interdisziplinäre Ausrichtung sowie Fortführung der Forschungs- und Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation
- Kooperation mit Fachdidaktiken, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Rehabilitationsmedizin
- Mitarbeit im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität
- Beteiligung an der Weiterentwicklung der Forschungsprofile von Fakultät und Universität
- Bereitschaft zur Mitarbeit im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) und Anschluss an eine der Profillinien „Transformation“ oder „Wissenskulturen und Bildung“
- Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung und Gremienarbeit
- Weitere Aufgaben gemäß § 34 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt
Erwartetes Forschungsprofil
- Bezug zur Sonder- und Körperpädagogik in mindestens zwei der folgenden Themenbereiche:
- Historiographie und Theoriebildung der Sonderpädagogik
- Schulische und außerschulische Inklusionspädagogik
- Interdisziplinäre Versorgungs- und Teilhabeforschung
- Disability Studies
- Ausrichtung an den Methoden partizipativer Forschung
Qualifikationen
- Erfüllung der Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt
- Einschlägige Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen
- Pädagogische Eignung
- Erste Staatsexamen für das sonderpädagogische Lehramt (KMK Typ 6) oder vergleichbarer pädagogischer Abschluss (erwünscht)
- Dreijährige Schulpraxis oder geeignete pädagogische Erfahrungen (nach § 35 (5) des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt)
- Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln
- Fähigkeit, die Lehre in deutscher Sprache durchzuführen
Die Martin-Luther-Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie ist als „familiengerechte hochschule“ zertifiziert und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
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