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W3 Professorship Intelligence in Biological and Artificial Systems

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W3-Professur (m/w/d) Intelligence in Biological and Artificial Systems

Die Universität Osnabrück ist eine junge und lebendige Universität, die sich durch eine aktive und renommierte wissenschaftliche Gemeinschaft im Bereich der Kognitionswissenschaft auszeichnet.

Aufgabenbereiche

Die interdisziplinäre Erforschung biologischer und künstlicher Intelligenz steht im Fokus dieser Professur. Ziel ist die Aufdeckung der (neuro-)computationalen Bausteine der Kognition und Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen.

Die Professur verbindet Perspektiven der KI-Forschung, Neurowissenschaften und Kognitionswissenschaft und kann sich von theoretischen Arbeiten über die Entwicklung fortgeschrittener Analysetechniken bis hin zu experimentellen Ansätzen erstrecken. Sie stärkt den interdisziplinären Austausch durch enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Arbeitsgruppen des Instituts und wirkt an gemeinsamen Drittmittel-Verbundaktivitäten mit.

Mögliche Forschungsschwerpunkte zur Ergänzung bestehender Arbeitsgruppen:

  • Prinzipien des effizienten Lernens in Menschen und neuronalen Netzen
  • Prinzipien neuronaler Verarbeitung als Grundlage von Wahrnehmung, Verhalten und Intelligenz
  • Computationale Grundlagen höherer kognitiver Fähigkeiten und menschenähnlicher Intelligenz
  • KI-basierte Entdeckungs- und Analyseverfahren für neurowissenschaftliche und Verhaltensdaten

In der Lehre wirkt die Professur in allen Studiengängen der Kognitionswissenschaft (B. Sc., M. Sc.) mit, einschließlich der Durchführung von Fach- und Einführungveranstaltungen. Alle Lehrveranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

Fachliche Einstellungsvoraussetzungen

  • International sichtbare wissenschaftliche Tätigkeit mit eigenständigem Forschungsprogramm zur Erforschung von Prinzipien der Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen, nachgewiesen durch Publikationen in international anerkannten Zeitschriften und/oder Konferenzbeiträge
  • Dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln
  • Interdisziplinäre Forschungsfähigkeit im Feld der Kognitionswissenschaft mit synergetischer Passung zu bestehenden Arbeitsgruppen am Institut
  • Erfahrungen in grundständiger, selbstständiger Lehre zum Themenschwerpunkt der Professur
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bei nicht deutschsprachigen Bewerber*innen: Erreichen eines entsprechenden Deutsch-Sprachniveaus innerhalb von zwei Jahren (aufgrund der Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung)

Erwünscht:

  • Internationale Erfahrung durch Tätigkeiten an ausländischen Universitäten und/oder wissenschaftlichen Institutionen
  • Internationale Zusammenarbeit

Gesetzliche Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Kognitionswissenschaften oder benachbarten Gebieten (z. B. Computer Science, Data Science, Computational Neuroscience, Künstliche Intelligenz)
  • Pädagogisch-didaktische Eignung
  • Besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen
  • Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation) gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 4a NHG

Die Universität Osnabrück weist auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung hin und setzt sich als familiengerechte Hochschule für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Sie fördert Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstellung der Geschlechter. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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