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W2-Professur "Soziologie für die Soziale Arbeit"

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W2-Professur „Soziologie für die Soziale Arbeit“

Referenz-Nr.: 072/2026

Am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal ist zum 01.04.2027 folgende Stelle zu besetzen:

  • Besoldung: W2
  • Arbeitszeit: 16 SWS (Vollzeit)
  • Standort: Magdeburg
  • Dauer: unbefristet

Die Hochschule

Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet mit moderner Ausstattung beste Studien- und Arbeitsbedingungen sowie zukunftsweisende Forschungsperspektiven. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit eigenem Promotionsrecht zeichnen sich die interdisziplinären Fachbereiche durch hohe Qualitätsstandards aus. Die Standorte Magdeburg und Stendal verfügen über eine gute Verkehrs-, Wissenschafts- und Forschungsanbindung sowie eine familienfreundliche, gesundheitsfördernde und kulturell vielfältige Infrastruktur.

Der Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien ist besonders forschungsstark, interdisziplinär und praxisnah ausgerichtet.

Ihre Aufgaben

  • Vertretung der Soziologie mit Anwendungsorientierung in Lehre, Weiterbildung und Forschung im Kontext der Sozialen Arbeit
  • Schwerpunktsetzung auf die Themen Gefährdung der Demokratie und gesellschaftspolitische Bezüge der Sozialen Arbeit
  • Anwendungsorientierte Vermittlung der sozialwissenschaftlichen Fundierung der Sozialen Arbeit in den Bachelor- und Masterstudiengängen
  • Stärkung des fachlichen Profils des Fachbereichs und interdisziplinäre Zusammenarbeit (vorrangig am Standort Magdeburg)
  • Mitwirkung beim Ausbau des internationalen Studienangebots
  • Aufbau und Vertiefung der Forschungsschwerpunkte zur demokratischen Gestaltung des sozialen Wandels
  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen: Mitwirkung im Promotionszentrum Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften
  • Möglichkeit der Mitwirkung im Institut für demokratische Kultur
  • Engagement im Technologie- und Wissenstransfer, Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Akteur:innen
  • Beitrag zur Entwicklung der Hochschule und Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung (Amtssprache: Deutsch)

Ihr Profil

Sie erfüllen die Berufungsvoraussetzungen gem. § 35 Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt und bringen folgende Qualifikationen mit:

Ausbildung & Promotion

  • Hochschulabschluss im Bereich Soziologie, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Disziplinen
  • Nachweis der besonderen Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, i. d. R. durch eine qualifizierte Promotion (vorzugsweise im Bereich Soziologie)

Berufserfahrung & Praxis

  • Pädagogische Eignung und Lehrerfahrung an Hochschulen, Vertrautheit mit modernen Lehrmethoden (Präsenz und Online)
  • Drei Jahre Berufspraxis außerhalb des Hochschulbereichs, idealerweise in einem sozialarbeiterischen oder sozialarbeitsnahen Kontext
  • Nachweis besonderer Leistungen bei Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden

Fachliche Schwerpunkte

Besondere Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche:

  • Heterogenität in der (Post-)Migrationsgesellschaft
  • Demokratieförderung
  • Rechtsradikalismus

Weitere Qualifikationen

  • Publikationen zu für die Soziale Arbeit relevanten Themen
  • Erwünscht: Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln, Leitung von Forschungs- oder Praxisprojekten sowie internationale Erfahrungen
  • Deutsche und englische Sprachkenntnisse für Lehre, Forschung und Hochschulalltag
  • Kommunikationssicherheit, Einfühlungsvermögen, Führungserfahrung und Teamfähigkeit

Rahmenbedingungen

  • Die Präsenzlehre und regionale Einbindung der Hochschule haben hohen Stellenwert – der Lebensmittelpunkt sollte daher in der Region liegen.
  • Einstellung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (bei Vorliegen der Voraussetzungen, u. a. bis zur Vollendung des 52. Lebensjahres) oder im unbefristeten privatrechtlichen Beschäftigungsverhältnis.
  • Persönliche Vorstellungen sind ca. 3 Monate nach Ende der Bewerbungsfrist geplant.

Bewerbung

Bewerbungsschluss: 13.09.2026 über das Onlineportal, adressiert an die Rektorin, Frau Prof. Dr. Manuela Schwartz.

Bewerbungen sind auch willkommen, wenn die Berufungsvoraussetzungen erst in naher Zukunft (Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Berufungskommission) erfüllt werden.

Ansprechpersonen

Hinweise

  • Bei im Ausland erworbenen Abschlüssen sind Nachweise über die Gleichwertigkeit (via Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen, ZAB) erforderlich.
  • Die Hochschule strebt eine paritätische Besetzung der Professuren an und begrüßt besonders Bewerbungen von qualifizierten Frauen.
  • Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
  • Nicht berücksichtigte Unterlagen werden 6 Monate nach Verfahrenende vernichtet.

Hinweise für Ihre Bewerbung finden Sie im Berufungsportal der Hochschule.

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