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W2-Professur für Integrative Rechnergestützte Immunologie

Die Medizinische Fakultät besetzt an der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur für Integrative Rechnergestützte Immunologie im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Aufgaben

Zu den Aufgaben gehört, das Fach in Forschung und Lehre angemessen zu vertreten.
Ziel der Professur ist die Entwicklung mathematischer und computerbasierter Methoden zur Integration multimodaler Daten, um ein mechanistisches Verständnis von Immun- und Krankheitsprozessen zu erhalten und immuntherapeutische Ansätze zu entwickeln.
Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Entschlüsselung von Immunprozessen im Gewebe und dem Immunzell-Engineering liegen.

Die dabei entwickelten mathematischen Modelle und innovativen Algorithmen versprechen einen erheblichen Mehrwert für eine Reihe von kooperierenden Fachdisziplinen.
Daher werden eine besondere Befähigung zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Forschenden der Medizinischen Fakultät und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in den Forschungsschwerpunkten und Forschungsverbünden (Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Forschungsgruppen) erwartet.

Ein engagiertes Mitwirken in der Lehre wird erwartet.

Qualifikationen

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit eigenständigem Forschungsprofil und nachgewiesener Expertise auf dem Gebiet der mathematischen Modellierung und Analyse von immunologischen Prozessen.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Pädagogische Eignung
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen werden (können auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs oder im Rahmen einer W1-Professur erbracht sein)

Rahmenbedingungen

Die Medizinische Fakultät bietet u. a. Studiengänge in Medizin, Zahnmedizin, Molekularer Medizin (B. Sc. / M. Sc.), Medical Process Management, Hebammenwissenschaften und Logopädie sowie fakultätsübergreifend in Medizintechnik und Integrated Immunology an.

Die FAU besitzt das Berufungsrecht.
Die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für eine Ernennung richten sich nach den Bestimmungen des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG) und des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes (BayHIG).
Die Altersgrenze des Art. 60 Abs. 3 BayHIG ist zu beachten.

Die FAU erwartet:

  • Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung
  • Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln
  • Hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden
  • Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung.
Bewerbungen von Personen mit einer Schwerbehinderung und Personen, die diesen gleichgestellt sind, werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt.

Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e. V.“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

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