W2-Professur für das Fachgebiet "Entwurf in der Landschaftsarchitektur"
W2-Professur „Entwurf in der Landschaftsarchitektur“ (all genders welcome)
An der Hochschule Neubrandenburg – University of Applied Sciences ist im Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik eine W2-Professur für das Fachgebiet „Entwurf in der Landschaftsarchitektur“ zum Sommersemester 2027 zu besetzen.
Aufgaben
- Anwendungsorientierte Lehre in den Studiengängen Landschaftsarchitektur (Bachelor) und Landschaftsarchitektur (Master), inkl. Vorlesungen, Seminare, Exkursionen und Projektarbeiten in deutscher Sprache.
- Forschungstätigkeiten im Rahmen des Fachgebiets.
- Zusammenarbeit mit Nachbarstudiengängen, insbesondere Naturschutz und Landnutzungsplanung.
Zusätzlich umfasst die Professur die Lehre in Stadtplanung, Planungs- und Naturschutzrecht mit Fokus auf:
- Praxisnahe Wissensvermittlung in Vorlesungen, Seminaren, Projekten, Praktika und Exkursionen.
- Behandlung regionaler Herausforderungen sowie aktueller Themen vor dem Hintergrund des eigenen Profils.
- Mitgestaltung der Studiengänge Naturschutz und Landnutzungsplanung (BSc.) und Landnutzungsplanung (MSc.).
Voraussetzungen
- Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Landschaftsarchitektur oder vergleichbarer Studiengänge.
- Promotion oder besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit (nachweisbar z. B. durch Wettbewerbserfolge/Auszeichnungen in relevanten Aufgabenfeldern).
Erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten:
- Hervorragende und umfassende Kenntnisse im Entwurf der Landschaftsarchitektur (Maßstäbe von Freiraum- bis Detailplanung).
- Kenntnisse der landschaftsarchitektonischen Planungstheorien, Gestaltungslehre und Entwurfsmethodik.
- Beherrschung des Darstellens und der visuellen Kommunikation (analog-zeichnerisch und digital).
- Praxiserfahrung in der Landschaftsarchitektur, idealerweise mit Bezügen zu Städtebau und Architektur.
Wünschenswert:
- Kenntnisse zu experimentellen Forschungs- und Entwurfsmethoden.
- Erfahrung mit komplexen Freiraumsystemen und -projekten (national/international).
- Kenntnisse des integralen Planens.
- Sicherer Umgang mit digitalen Zeichen- und Darstellungsprogrammen sowie Modellbau (handwerklich und computergestützt).
- Engagement in berufsständischen Organisationen.
Erwartungen
- Fähigkeit, theoretisches und methodisches Wissen praktisch anzuwenden und didaktisch innovativ zu vermitteln.
- Nachweis mehrjähriger Lehrerfahrung in den genannten Themenbereichen.
- Einschlägige berufspraktische und/oder forschungsorientierte Arbeiten.
- Anwendungsorientierte Forschung, eingebettet in die Studiengangsstruktur.
- Aktiver Wissenstransfer in Gesellschaft und Wirtschaft.
- Mitarbeit in Hochschulgremien.
- Bereitschaft, Lehrveranstaltungen auf Deutsch und Englisch durchzuführen.
Rahmenbedingungen
- Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 LHG M-V, u. a.:
- Besondere Leistungen in Anwendung/Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse (mind. 5 Jahre Berufspraxis, davon 3 Jahre außerhalb des Hochschulbereichs).
- Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit (i. d. R. durch Promotion).
- Bei Berufung in das Beamtenverhältnis: Ernennung zur/zum Beamt*in auf Zeit oder Lebenszeit (§ 61 Abs. 1 LHG M-V) mit zweijähriger Probezeit zur Feststellung der pädagogischen Eignung.
- Teilzeitbesetzung möglich, sofern keine zwingenden dienstlichen Gründe entgegenstehen (§ 7 Abs. 2 GIG M-V).
Diversität und Familienfreundlichkeit
- Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert insbesondere Frauen zur Bewerbung auf.
- Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sowie Menschen mit Migrationsgeschichte/-hintergrund sind ausdrücklich erwünscht.
- Die Hochschule ist seit 2015 Mitglied im Best Practice-Club und hat die Charta „Familie in der Hochschule“ unterzeichnet, mit Fokus auf Vereinbarkeit von Beruf, Wissenschaft und Familie.
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