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W2 Professur Biodiversität in Landnutzungssystemen

Professur (W2) Biodiversität in Landnutzungssystemen

An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die W2-Professur Biodiversität in Landnutzungssystemen unbefristet zu besetzen.

Aufgaben und Erwartungen

  • Vertretung des Fachgebiets Biodiversität in Landnutzungssystemen mit globaler systemökologischer und sozial-ökologischer Perspektive in Lehre, Forschung und Transfer.
  • Verbindung naturwissenschaftlicher Biodiversitätsforschung mit sozial-ökologischer Forschung, insbesondere zu ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Landnutzungen.
  • Ausgewiesene Expertise in globalen ökologischen Wechselwirkungen sowie Anwendung entsprechender Analysemethoden (z. B. zu globalen Biomen und planetaren Grenzen).
  • Kenntnisse in inter- und transdisziplinärer Biodiversitätsforschung in ausgewählten terrestrischen Ökosystemen.
  • Erfahrung in Einwerbung, Beantragung und Durchführung anwendungsorientierter Forschungs- und Transferprojekte, idealerweise mit öffentlichen Fördermittelgeber*innen sowie Kooperationen mit Unternehmen und Praxispartner*innen.
  • Interaktive und studierendenzentrierte Lehre in englischer Sprache; Deutschkenntnisse sind wünschenswert, perspektivisch wird die Fähigkeit erwartet, Lehrveranstaltungen auch auf Deutsch anzubieten.
  • Weiterentwicklung kompetenzorientierter Lehr- und Prüfungsformate im Sinne des Eberswalder Studienmodells.
  • Lehrdeputat von 18 SWS, vorrangig in den Studiengängen:
    • International Forest Ecosystem Management
    • Global Change Management
    • Biosphere Reserves Management
  • Einbindung in akademische und praxisbezogene Netzwerke (internationale wissenschaftliche und/oder zivilgesellschaftliche Organisationen).

Wünschenswerte zusätzliche Qualifikationen

  • Kenntnisse und praktische Erfahrungen zu internationalen Konventionen und deren Umsetzung durch staatliche, zivilgesellschaftliche und private Akteur*innen.
  • Ganzheitliches Verständnis für gesellschaftliche Anforderungen an die Nutzung natürlicher Ressourcen (inkl. Ideen für zukünftige Kooperationen mit anderen HNEE-Fachgebieten, z. B. nachhaltige Wirtschaft oder Holzingenieurwesen).
  • Offene, gendergerechte und diskriminierungskritische Kommunikation.
  • Vorstellungen und Beiträge zur Weiterentwicklung des Fachgebiets, der Forschung, Lehre, des Transfers und der akademischen Selbstverwaltung an der HNEE.

Formale Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium.
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine Promotion nachgewiesen.
  • Pädagogische Eignung.
  • Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens dreijährigen beruflichen Praxis, davon mindestens zwei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs.
    • Der Nachweis der außerhochschulischen Praxis kann auch durch eine mindestens dreijährige Tätigkeit mit überwiegendem Kooperationsbezug zwischen Hochschule und außerhochschulischer Praxis erbracht werden.
  • Identifikation mit dem Nachhaltigkeitsanspruch der HNEE.

Arbeitsumfeld und Benefits

  • Moderner, familienfreundlicher Arbeitsplatz in grüner Umgebung mit sehr guter ÖPNV-Anbindung.
  • Bezuschussung des VBB-Jobtickets, flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit mobiler Arbeit.
  • Aktives Gesundheitsmanagement und umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote.
  • Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit: Bewerbungen sind unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung und Identität, Behinderung oder Alter willkommen.
  • Explizite Aufforderung an Wissenschaftlerinnen, schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte zur Bewerbung; bei gleicher Eignung wird eine bevorzugte Berücksichtigung vorgenommen.

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