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W 2-Professur für Ur- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäologische Theorie und Methode

VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute

Am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist im Rahmen des Exzellenzclusters ROOTS – „Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“ – zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W 2-Professur für Ur- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäologische Theorie und Methode zu besetzen.

DerDie zukünftige Stelleninhaberin vertritt das Fachgebiet in Forschung und Lehre. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Bereich der archäologischen Theorie und Methode sowie deren Relevanz im interdisziplinären Forschungsprozess zur Vergangenheit.

Aufgaben

  • Beteiligung an der Lehre in den bestehenden Studiengängen der Prähistorischen und Historischen Archäologie
  • Weiterentwicklung der Theorie und Methode der Archäologie in der Forschung
  • Zusammenführung theoretischer, archäologischer, naturwissenschaftlicher und lebenswissenschaftlicher Erkenntnisse in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Integration verschiedener Ansätze zur Analyse vergangener Gesellschaften
  • Aktive Beteiligung am Exzellenzcluster ROOTS und dem Forschungsbau ARCWorlds
  • Mitwirkung im Forschungsschwerpunkt Societal, Environmental and Cultural Change (SECC) der CAU
  • Nicht deutschsprachige Bewerber*innen müssen nach spätestens drei Jahren Lehrveranstaltungen auch in deutscher Sprache abhalten

Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Archäologie, Ur- und Frühgeschichte oder einem vergleichbaren Fach
  • Facheinschlägige Promotion
  • Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, nachgewiesen im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen im Denominationsbereich der Professur
  • International sichtbare Publikationen im Bereich der theoretischen Archäologie und der theoretischen Fundierung archäologischer Methodik, darunter:
    • Wissenschaftliche Arbeiten zu unterschiedlichen archäologischen Theorieansätzen
    • Kritische Auseinandersetzung mit kultur-, lebens- und naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen in der Archäologie
    • Reflektierte Perspektive auf die soziale und kulturelle Bedingtheit der Forschung unter Berücksichtigung globaler Perspektiven
  • Fundierte Kenntnisse diverser archäologischer Fragestellungen, damit verbundener Daten sowie der unterschiedlichen Materialitäten der Archäologie
  • Nachweis der Erfahrung im Stellen von Drittmittelanträgen
  • Nachweis von Lehrerfahrung im Bereich der archäologischen Theorie und Methode
  • Bereitschaft zur Mitarbeit im Forschungsschwerpunkt Societal, Environmental and Cultural Change (SECC)

Erwünschte Qualifikationen

  • Nachgewiesene Erfahrung in der Mitarbeit in interdisziplinären Verbundprojekten
  • Nachgewiesene Erfahrung in der Konzeption und Organisation von wissenschaftlichen Tagungen

Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen.

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