Professur (W3) für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (Lehrstuhl)
An der Fakultät für Kulturwissenschaften, Department für Kulturwissenschaften und Altertumskunde, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur (W3) für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (Lehrstuhl) am Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie zu besetzen.
Die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige Stelleninhaber (m/w/d) soll das Fach in seiner ganzen Breite aus einer dezidiert kulturwissenschaftlichen Perspektive vertreten. Es wird erwartet, dass die Persönlichkeit in Forschung und Lehre über ein thematisch und methodisch breit gefächertes Portfolio verfügt.
Aufgaben & Verantwortlichkeiten
- Ein Forschungsschwerpunkt in den vorchristlichen Perioden (insbesondere Jungneolithikum/Kupferzeit, Bronzezeit, Eisenzeit) ist gewünscht
- Durchführung von Feldforschungsprojekten sowie Bereitschaft, eigene (Feld-)Forschungsvorhaben durchzuführen
- Weiterentwicklung des am Lehrstuhl angesiedelten Schwerpunkts der Mensch-Umwelt-Beziehungen (AG Vegetationsgeschichte)
- Grundlegendes Verständnis der im Fach angewandten naturwissenschaftlichen Methoden aus affinen Disziplinen
- Vorhandensein interdisziplinär angelegter Forschungsansätze
- Durchführung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen in den bestehenden B.A.-, M.A.-Studiengängen sowie im Promotionsstudium
- Entwicklung von Einzelforschungs- und/oder Verbundprojekten sowie Kooperation mit Institutionen der bayerischen, weiteren nationalen und internationalen archäologischen Forschungslandschaft
Qualifikationen
- Wissenschaftliche Qualifikation im Fach Vor-/Ur- und Frühgeschichte, Vor-/Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie bzw. Prähistorische Archäologie
- Abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung
- International sichtbare, exzellente Leistungen in Forschung und Lehre
- Erfahrungen und Erfolge in der Einwerbung von Drittmitteln
Bei einer Einstellung im Beamtenverhältnis darf das 52. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. In dringenden Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden.
Die LMU strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die LMU bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an.
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