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Professur (W3) für Laboratoriumsmedizin

VeröffentlichtVeröffentlicht: vor 3 Tagen

Professur (W3) für Laboratoriumsmedizin

Am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) ist zum Sommersemester 2027 am Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik eine Professur (W3) für Laboratoriumsmedizin zu besetzen.

Aufgaben und Verantwortlichkeiten

  • Vertretung des Faches Laboratoriumsmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
  • Standortübergreifende Leitung des Instituts für Laboratoriumsmedizin (Standorte Marburg und Gießen).
  • Forschungslabore in Marburg, Lehre an der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen.
  • Krankenversorgung für beide Standorte mit abgestimmtem Leistungs- und Schwerpunktspektrum; Nutzung eines MVZ an beiden Standorten.
  • Zusammenarbeit mit Mikrobiologie, Virologie, Humangenetik, Transfusionsmedizin, Pharmakologie und weiteren laborführenden klinischen Fächern.
  • Strategische Weiterentwicklung der diagnostischen Leistungen durch:
    • Integration innovativer Verfahren.
    • Digitalisierung und Automatisierung von Laborprozessen.
    • Datenbasierte Entscheidungsunterstützung in der Krankenversorgung.
    • Mitwirkung an einer transparente und nachhaltige ökonomische Steuerung der diagnostischen Versorgung.
  • Forschungsschwerpunkte in Inflammation/Infektion und/oder Tumorforschung, insbesondere:
    • Unterstützung der Profilbildung im Bereich epitheliale Inflammation.
    • Kooperation mit bestehenden Forschungsverbünden:
      • TRR 425 „Desmosomale Dysfunktion in Epithelbarrieren“.
      • GRK 2573 „Das inflammatorische Tumorsekretom“.
      • Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL).
  • Einwerbung kompetitiver Drittmittel und Mitgestaltung neuer Forschungsinitiativen im Bereich epitheliale Inflammation.
  • Lehre und Curriculumsentwicklung:
    • Starkes Engagement in der Lehre und Beteiligung an der Curriculumsentwicklung (u. a. Implementierung des Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin, NKLM).
    • Mitwirkung in interdisziplinären Lehrprojekten.
  • Nachwuchsförderung:
    • Engagement in Nachwuchsförderprogrammen und dem Clinician Scientist-Programm des Fachbereichs Medizin.
  • Hochschulübergreifende Kooperation:
    • Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Forschungscampus Mittelhessen (mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität Gießen).
    • Standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien.

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin.
  • Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Laboratoriumsmedizin.
  • Pädagogische Eignung, Promotion sowie wissenschaftliche Leistungen (nachweisbar durch Habilitation oder habilitationsgleichwertige Leistungen bzw. im Rahmen einer Juniorprofessur).
  • Voraussetzungen für den Erwerb der fachgebietsbezogenen Weiterbildungsbefugnis.
  • Ausgeprägte Präsenz an der Universität und hohes Engagement in der akademischen Lehre.
  • Intensive Beteiligung an der Weiterentwicklung der Medizinerausbildung/Medizinerinnenausbildung.

Weitere Erwartungen

  • Förderung von Frauen und familiengerechte Hochschule: Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich begrüßt; Menschen mit Kindern sind willkommen.
  • Bevorzugte Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) bei gleicher Eignung.

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