Professur „Technologien zur industriellen Pharmasynthese“ (w/m/d)
Professur „Technologien zur industriellen Pharmasynthese“ (w/m/d)
Vor dem Hintergrund großer Umbrüche, Chancen wie auch Herausforderungen für die chemische Wirkstoffproduktion in Deutschland adressiert die Professur die Erforschung neuer Technologien, Verfahren und Apparate für die industrielle Pharmasynthese. Chemische Pharmawirkstoffe sind hochgradig komplexe Moleküle, sodass ein vertieftes chemisches Verständnis vorausgesetzt wird.
Forschungsschwerpunkte
Mögliche Forschungsschwerpunkte umfassen:
- Kontinuierliche Produktionsprozesse
- Additive Fertigung im Apparatebau
- Produktionskonzepte für schwankende Herstellungsmengen
- Prozessintensivierung auf dem Gebiet der Pharmasynthese
- Künstliche Intelligenz in der Prozessentwicklung und Produktion
- Aufarbeitungs- und Aufreinigungstechnologien
- Alternative Synthesewege (Elektrochemie, Photochemie, Plasmachemie, Mechanochemie)
Diese Aufzählung ist nicht abschließend und dient nur zur Konkretisierung möglicher Forschungsschwerpunkte. Die Forschungsarbeiten sollen einen experimentellen Schwerpunkt haben.
Aufgaben
Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber soll:
- Anwendungsorientierte Forschung aufbauen und weiterentwickeln.
- Drittmittel einwerben und fakultätsübergreifende Kooperationen initiieren und pflegen.
- Promotionen initiieren und betreuen.
- Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache in Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät Verfahrens- und Chemietechnik anbieten.
- Lehrveranstaltungen im Grundstudium und forschungsnahe Vorlesungen anbieten.
- Weitere Aufgaben gemäß § 46 Landeshochschulgesetz (LHG) übernehmen.
- Schulkooperationen im MINT-Bereich pflegen und weiterentwickeln.
In den ersten fünf Jahren handelt es sich um eine Stiftungsprofessur mit reduziertem Lehrdeputat von 9 SWS. Diese Reduktion kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen (Drittmitteleinwerbung, Publikationen) weitergeführt werden.
Qualifikationen
- Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Chemie, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder einer vergleichbaren ingenieurwissenschaftlichen/naturwissenschaftlichen Fachrichtung.
- Eine einschlägige Promotion.
- Mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie mit Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Forschung sowie fundierte Kenntnisse in einem oder mehreren der oben genannten Forschungsbereiche oder darüber hinaus.
- Lehrerfahrung an Hochschulen (wünschenswert).
- Erfahrung in der Drittmittelakquise in öffentlich oder durch die Industrie geförderten Projekten (wünschenswert).
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie die Bereitschaft, in beiden Sprachen zu lehren.
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