Post-Doc - Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Promotionskolleg »Arbeit: Qualität und Machtressourcen«
Im Institut für Soziologie ist im von der Hans-Böckler-Stiftung finanziertem Promotionskolleg „Arbeit: Qualität und Machtressourcen“ flexibel ab Januar 2027 eine Stelle als Post-Doc – Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) (100% der regelmäßigen Arbeitszeit; Vergütungsgruppe TV-L E 13) in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis zunächst für 4,5 Jahre zu besetzen. Eine Verlängerung kann auf Wunsch angestrebt werden.
Wir bieten:
- Ein professionelles, wissenschaftlich erfolgreiches und sehr kollegiales Team
- Ein wissenschaftliches Umfeld mit sehr großer Forschungsfreiheit
- Vielfältige Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit
- Hervorragende Datenzugänge und sehr hohe Methodenkompetenzen
- Unterstützung bei der Vertiefung eigener inhaltlicher und methodischer Schwerpunkte sowie der Weiterentwicklung akademischer und beruflicher Ziele
Das Institut für Soziologie gehört mit seinen 15 Professuren zu den führenden soziologischen Instituten in Deutschland. Im Rahmen des Promotionskollegs erhalten Sie die Möglichkeit, sich mit Unterstützung des Instituts für Soziologie, der Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS) sowie der Partner aus Geschichte und Volkswirtschaftslehre und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wissenschaftlich weiterzuentwickeln und zu vernetzen.
Forschungsschwerpunkte des Promotionskollegs
- Wirkungen primärer und sekundärer Machtressourcen von Erwerbspersonen auf die Qualität von Arbeit (Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit, Entlohnung, Qualifizierungsmöglichkeiten, Gesundheitsschutz, Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Freizeit)
- Wirkungen von Qualitätsmerkmalen von Arbeit auf Machtressourcen (Stellung am Arbeitsmarkt, kollektive Interessenvertretung, gesetzliche Normen, arbeitspolitische und arbeitswissenschaftliche Schutzrechte)
- Bedeutung und Entstehung individueller, organisierter und staatlich-rechtlicher Machtressourcen und ihr Verhältnis zueinander
Aufgaben
- Eigenständige Forschungs- und wissenschaftliche Publikationstätigkeit im Themenfeld des Promotionskollegs
- Bereitschaft, an Forschungsprojekten oder neuen Forschungsinitiativen mitzuwirken und Fördermittel einzuwerben
- Gestaltung eines exzellenten fachlichen, methodischen und sozialen Forschungsumfelds für die Stipendiatinnen und Stipendiaten (gemeinsam mit den Professorinnen und Professoren)
- Teilnahme an den Kolloquien des Promotionskollegs
- Übernahme von Lehrtätigkeiten oder konzeptionelle Mitwirkung an Workshops in den Themenbereichen des Promotionskollegs, in Methoden oder sozialwissenschaftlichen Theorien (nach Absprache)
- Kooperative Mitwirkung bei administrativen Aufgaben des Promotionskollegs und bei Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung
Anforderungsprofil
- Sehr guter Hochschulabschluss und Promotion (abgeschlossen oder kurz vor dem Abschluss) in Soziologie, Geschichte, Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Survey Methods / Social Data Science oder einem verwandten Fach
- Forschungsinteressen und -erfahrungen in mindestens einem der Themenbereiche des Kollegs, insbesondere Erwerbsarbeit, Arbeitsmarkt, Arbeitsqualität und -organisation, Mitbestimmung
Gewünscht:
- Kenntnisse in der quantitativen und qualitativen Sozialforschung sowie Methodenoffenheit
- Bereitschaft, sich teamorientiert einzubringen und als akademisches Vorbild aktiv für Nachwuchsforschende einzusetzen
- Engagement in der Mitbestimmung oder vergleichbares freiwilliges Engagement
- Erfahrung im Verfassen und Publizieren wissenschaftlicher Forschungsartikel
- Kenntnisse im Verfassen von Forschungs- oder Drittmittelanträgen
- Bereitschaft zur weiteren wissenschaftlichen Qualifizierung und aktiven Weiterentwicklung der eigenen akademischen Karriere
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (C1) in Wort und Schrift
Allgemeines
Die Universität Bamberg ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre zu erhöhen, und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Stelle kann in der Regel in Teilzeit besetzt werden, sofern die Aufgabenerfüllung durch Job-sharing in Vollzeit gewährleistet ist. Wenn es die Aufgaben zulassen, kann ein Teil der Arbeitszeit auch in Heimarbeit erbracht werden.
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg wurde von der Hertie-Stiftung als familiengerechte Hochschule zertifiziert und setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein.
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