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Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track nach W3 „Pädagogik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung unter Berücksichtigung des Autismus-Spektrums“ (d-m-w)

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende.

An der Philosophischen Fakultät III – Erziehungswissenschaften, Institut für Rehabilitationspädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist folgende Stelle zu besetzen:
Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track nach W3 „Pädagogik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung unter Berücksichtigung des Autismus-Spektrums“ (d/m/w)

Gesucht wird eine engagierte und teamfähige Persönlichkeit mit herausragender und fachwissenschaftlich einschlägiger Promotion.

Aufgaben

  • Lehre im Themenfeld der Professur im Umfang von 4 SWS vor der Zwischenevaluation sowie von 6 SWS nach der Zwischenevaluation; nach der Verstetigung (Tenure) beträgt die Lehrverpflichtung 8 SWS
  • Betreuung von Studierenden und Abschlussarbeiten sowie Nachwuchsförderung
  • Aufbau interdisziplinärer Kooperationen innerhalb und außerhalb der Universität, z. B. mit Fachdidaktiken, Sozial- und Kulturwissenschaften, der Rehabilitationsmedizin
  • Mitarbeit im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität sowie Beteiligung an der Weiterentwicklung der Forschungsprofile von Fakultät und Universität
  • Erwünscht ist die Bereitschaft zur Mitarbeit im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) und zum Anschluss an eine der Profillinien „Transformation“ oder „Wissenskulturen und Bildung“
  • Vermittlung der Lehre in deutscher Sprache
  • Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung sowie Bereitschaft, Führungsverantwortung zu übernehmen

Im Mittelpunkt des Profils der Professur stehen Forschung und Lehre zur Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im Horizont lebenslangen Lernens unter besonderer Berücksichtigung von Transitionserfahrungen. Hinzu kommen ergänzende Schwerpunkte zur Pädagogik im Autismus-Spektrum, ethischen Fragestellungen und interdisziplinären Versorgungsforschung. Erwünscht sind partizipative und inklusionsorientierte Forschungszugänge.

Anforderungen und Erwartungen

  • Herausragende einschlägige Dissertation
  • Forschungsprojekte sowie Publikationen zu weiteren Themenfeldern der Professur
  • Lehrerfahrungen im Bereich Sonderpädagogik, vorzugsweise im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  • Erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht
  • Bereitschaft zur Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Profils in Bezug auf die Denomination der Professur
  • Erwünscht sind das erste Staatsexamen für das sonderpädagogische Lehramt (KMK Typ 6) oder ein vergleichbarer pädagogischer Abschluss
  • Nach § 35 (5) des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt wird in der Regel nur berufen, wer eine dreijährige Schulpraxis oder geeignete pädagogische Erfahrungen nachweist
  • Kooperative, teamorientierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • Methoden der partizipativen inklusionsorientierten Forschung sollen profilbildend sein

Die zu berufende Person muss die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 40 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere:

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Pädagogische Eignung
  • Eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • Die Zeit zwischen der letzten Prüfungsleistung der Promotion und der Bewerbung auf die Juniorprofessur sollte in der Regel nicht mehr als sechs Jahre betragen; familienbedingte Auszeiten und Arbeitszeitreduktionen werden bei der Bemessung des akademischen Alters angemessen berücksichtigt

Juniorprofessuren werden im Rahmen eines Beamtenverhältnisses auf Zeit zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt. Nach positiver Zwischenevaluation erfolgt eine Verlängerung um weitere drei Jahre. Bei positiver Tenure-Evaluation erfolgt ohne erneute Ausschreibung eine Überführung in eine unbefristete W3-Professur und – sofern die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind – die Ernennung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, alternativ die Übernahme in ein unbefristetes privatrechtliches Dienstverhältnis.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Stellenanzeige automatisch mit KI zusammengefasst

Studienfach

  • Pädagogik
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