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Juniorprofessur für Sport und Gesellschaft

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Juniorprofessur für Sport und Gesellschaft Bes. Gr. W 1 LBesG | Beamtenverhältnis auf Zeit

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.

Im Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport ist am Institut für Sportwissenschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur für Sport und Gesellschaft zu besetzen.

Aufgaben und Erwartungen

Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d), die das Fach Sport und Gesellschaft in Forschung und Lehre vertritt.

Erwartet wird ein anschlussfähiges, theoriegeleitetes und empirisch fundiertes Forschungsprofil zu Funktionen, Strukturen und Wirkungen des Sports in modernen Gesellschaften in mindestens einem der nachfolgenden Themenfelder:

  • Sport im Kontext von sozialer Ungleichheit
  • Diversität und Inklusion im und durch Sport
  • Integrität und Schutz im Sport (z. B. Athletenrechte, Safeguarding, Wettbewerbsmanipulation)
  • soziale und/oder ökologische Nachhaltigkeit im Sport (z. B. Entwicklungsförderung durch Sport)
  • Medien, Kommunikation und Digitalisierung

Ein Potenzial zur Weiterentwicklung eines eigenständigen, international anschlussfähigen Forschungsprofils im Feld Sport und Gesellschaft soll erkennbar sein. Erste Erfahrungen in mehr als einem der genannten vier Themenfelder sind erwünscht.

Zu den Aufgaben der Professur gehört die Vermittlung sozialwissenschaftlicher Theorien, quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden und Anwendungsperspektiven im Sport in allen Studiengängen des Instituts für Sportwissenschaft.

Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung sowie ein Engagement in interdisziplinären Forschungsverbünden und Weiterbildungsangeboten werden vorausgesetzt.

Ihr Profil

Bewerbende müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 54 Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.

Wissenschaftliche Qualifikation:

  • qualifizierte Promotion in Sportwissenschaft oder Sozialwissenschaften
  • Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften in mind. einem der vier genannten Themenfelder
  • Innovative und interdisziplinäre Forschungsansätze/-zugänge
  • erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln oder der Mitarbeit in kompetitiven Forschungsprojekten

Lehre:

  • Nachweis erster didaktischer Leistungen und universitärer Lehrerfahrungen in fachlicher Breite
  • Fähigkeit und Bereitschaft, Lehrveranstaltungen in englischer und deutscher Sprache anzubieten

Das Land Rheinland-Pfalz und die JGU vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität, darüber hinaus eine kooperative, teamorientierte und gestaltende Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung im Sinne der Führungsleitlinien der JGU zu übernehmen und sich entsprechend aktiv weiterzuentwickeln.

Rahmenbedingungen

Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren werden für die Dauer von sechs Jahren zu Beamtinnen oder Beamten auf Zeit ernannt. Im vierten Jahr der Juniorprofessur findet eine Evaluierung mit orientierendem Charakter zum Leistungsstand statt.

Wir bieten

Die JGU unterstützt nachdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Basis eines umfangreichen Personalentwicklungs-Angebots.

Als Ort der Vielfalt begrüßt die JGU qualifizierte Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Die JGU ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen. Menschen mit Schwerbehinderung und die ihnen nach § 2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellten Menschen mit Behinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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