Search
Haupt-Navigation
Team

26.01.2026 Jobs.de

Mit diesen Kollegen scheitert jedes Team

Nicht jedes Team funktioniert, denn nicht jeder Kollege eignet sich als Teamplayer. Nur mit den richtigen Mitarbeitern kann auch Teamgeist entstehen. Schon ein einzelner Querulant reicht aus, um die Gruppe scheitern zu lassen. Erfahren Sie hier, welche Kollegen Sie besser nicht in Ihr Team lassen. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile; das gilt nicht zuletzt für gute Teamarbeit. Studien belegen, dass die kollektive Intelligenz einer Gruppe tatsächlich größer sein kann als die Summe der Einzelintelligenzen. In einem Team zu arbeiten, bringt also entscheidende Vorteile. Sowohl für das Unternehmen, das von der höheren Produktivität und Kreativität eines Teams profitiert, als auch für die einzelnen Teammitglieder, die auf sich allein gestellt die jeweilige Aufgabe wohl nicht hätten bewältigen können. Trotzdem scheitern viele Teams schon nach wenigen Wochen oder Monaten, denn nur weil sich eine Gruppe von Mitarbeitern plötzlich Team nennt, muss die Zusammenarbeit noch lange nicht funktionieren. Folgende Kollegen eignen sich zum Beispiel nicht als Team-Player:

Der Bestimmer

Platzhirsche gibt es in jedem Unternehmen. Kollegen, die sich über andere stellen und immer und überall das Sagen haben wollen. Und dann gibt es solche, die nicht bereit sind Verantwortung abzugeben, die bis ins kleinste Detail bestimmen, kontrollieren und am liebsten alles selber machen. Keiner der beiden ist ein Teamplayer, denn in einem Team sind alle gleichberechtigt und Hierarchien nicht vorhanden. Natürlich braucht auch ein Team eine Person, die es leitet und Richtung sowie Vorankommen überwacht. Aber diese Person ist eher als Organisator denn als Entscheider zu sehen. In einem funktionierenden Team werden Entscheidungen stets gemeinsam getroffen. Der Teamleiter ist Ansprechpartner für Fragen, Vertreter nach außen, regelt Abläufe und Kommunikation. Damit aus ihm nicht unbewusst eine Führungskraft im klassisch hierarchischen Sinne wird, empfehlen manche Experten, die Funktion im Team rollierend weiterzugeben.

Der Eigenbrötler

Der Eigenbrötler kommuniziert nicht. Allein das disqualifiziert ihn als Team-Mitglied. Teamarbeit ist ohne Kommunikation nicht möglich. Um gemeinsam Ergebnisse zu erreichen, muss man sich permanent austauschen und sicherstellen, dass jeder in der Gruppe Zugang zu sämtlichen Informationen hat. Wer im stillen Kämmerlein allein vor sich hinarbeitet und die Kollegen nicht über Entwicklungen, Entscheidungen oder Ergebnisse informiert, schließt sich selbst aus und behindert zudem die reibungslose Zusammenarbeit. Transparenz ist in einem funktionierenden Team oberstes Gebot. Deshalb sollten alle Arbeitsschritte von jedem nachvollziehbar dokumentiert werden. Relevante Informationen müssen unverzüglich mit allen geteilt und die Ergebnisse von Besprechungen festgehalten werden. Und nicht zu vergessen: Gemeinsame Erfolge sollten auch gemeinsam gefeiert werden!

Der Egoist

Einer für alle und alle für einen. Dumas‘ Musketier-Motto gilt für jedes Team. Persönliche Ziele werden zu Gunsten des Gruppenerfolgs zurückgestellt, eigene Erfolge als Erfolg des Teams kommuniziert. Wer dazu nicht bereit ist, braucht in einem Team nicht anzuheuern. Vor allem Kollegen, die sich gern auf Kosten anderer profilieren und Ellenbogen-Mentalität beweisen, wenn es um die eigene Karriere geht, werden dem Team-Erfolg schaden. Wertschätzung und Vertrauen gegenüber jedem Mitglied der Gruppe ist eine Grundvoraussetzung, um als Team bestehen zu können.

Der Nörgler

Pessimisten, Nörgler und notorische Aber-Sager – Sie ersticken schon im Keim jede Form von Teamgeist. Ein Team muss sich auf ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Vision einigen. Folglich sollte sich dann auch jedes Mitglied damit identifizieren können und motiviert an die Arbeit gehen. Wer sich dauernd beschwert oder über seine Aufgaben nörgelt, nimmt auf Dauer auch den anderen die Lust am Arbeiten. Vielmehr sollten alle im Team an einem Strang ziehen, sich gegenseitig unterstützen und motivieren können.

Der Unzuverlässige

Es gibt Kollegen, auf die ist einfach kein Verlass. Sie versprechen das Blaue vom Himmel, übernehmen Aufgaben und Projekte, um sich dann mit fadenscheinigen Begründungen aus der Verantwortung zu stehlen. Für sie bedeutet TEAM insgeheim „Toll Ein Anderer Machts“. Teamarbeit kann aber nur dann funktionieren, wenn sich jeder an die Absprachen hält. Denn wenn ein Einzelner seine Aufgaben immer wieder auf die Anderen abwälzt, ist Frust vorprogrammiert. „Das war nicht meine Aufgabe“ oder „dafür bin ich nicht zuständig“ sind gern gebrauchte Entschuldigungen. Deshalb ist eine klare Definition und Zuordnung der Aufgaben inklusive der nötigen Entscheidungskompetenz unumgänglich. Um zu verhindern, dass jemand im Team seinen Aufgaben nicht nachkommt, kann der Teamleader einen Arbeits- und Zeitplan mit definierten Zwischenzielen erstellen, die gemeinsam überprüft werden.

Der Harmoniesüchtige

In einem Team herrscht nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen. Nicht immer ist man einer Meinung und das ist gut so. Wer immer mit allem einverstanden ist, um Konflikten aus dem Weg zu gehen, wird keine neuen Impulse setzen. Das aber genau ist einer der Vorteile von effektiver Teamwork. Durch unterschiedliche Meinungen, durch Diskussionen und neue Blickwinkel entstehen innovative Lösungsansätze. Es ist also nicht wichtig, Konflikte zu vermeiden, sondern konstruktiv mit ihnen umzugehen. Das setzt Respekt und Wertschätzung untereinander voraus. Konstruktive und sachliche Kritik sollte zu jeder Zeit offen vorgebracht werden können, mit dem Ziel, eine gemeinsame Lösung zu finden.


Quellen: business-netz.com, t3n.de, leistungsteam.de, kreativesdenken.com

Passende Blog-Artikel