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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) Digital Humanities

Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
location60323 Frankfurt am Main-Innenstadt I, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

Wir suchen zum 01.10.2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) Digital Humanities
in der Abteilung »Historische Normativitäts­regime« im Rahmen des Forschungs­projektes »Normative knowledge in the praxis of the Congregation of the Council. The production of normative categories and models for the post-Tridentine world« unter der Leitung von Prof. Dr. Benedetta Albani.
Mit umfangreichen Digitalisierungs­projekten zum Aufbau digitaler Quellencorpora und rechtshistorischer Bildsammlungen sowie mit der Arbeit an digitalen Quellen­editionen nehmen die Digital Humanities bereits jetzt einen wichtigen Platz in der Arbeit des Instituts ein. Diese Aktivitäten möchten wir in Zukunft verstärken.
Ihre Aufgaben
Zusammen mit den Mitgliedern der Forschungs­gruppe sowie Kolleg*innen aus Wissenschaft, Bibliothek und IT entwickeln Sie Konzepte und definieren Anforderungen an digitale Werkzeuge für die Durch­führung verschiedener Projekte im Rahmen des Forschungs­projekts. Sie wirken an der Konzeption und Umsetzung von Daten­modellen und Ontologien mit, die darauf ausgelegt sind, die verschiedenen Projekte zu unterstützen und eine vollständige semantische Interoperabilität zwischen den Systemen zu gewährleisten. Sie evaluieren bereits vorhandene technische Lösungen auf ihre Anwendbarkeit im konkreten Projekt­kontext und passen sie ggf. entsprechend dem Bedarf an. Für Anforderungen, für die es bislang keine adäquaten Lösungen gibt, spezifizieren Sie die Software­architektur und setzen die Spezifikation in ein funktionsfähiges System um. Sie tragen zur Erforschung und Weiter­entwicklung von Frage­stellungen und Methoden der Digital Humanities bei und leisten einen Transfer Ihrer theoretischen und anwendungs­bezogenen Kenntnisse in die Arbeit der Forschungs­gruppe. Sie bringen Ihr Wissen aktiv in den Fachdiskurs ein und haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Tagungen und Seminaren teilzunehmen und diese mitzugestalten! Weitere Informationen zu den Forschungs­projekten, an denen Sie mitarbeiten werden, finden Sie auf der Seite https://www.lhlt.mpg.de/albani.html oder wenden Sie sich an die Projekt­leiterin Prof. Dr. Benedetta Albani unter der E-Mail-Adresse albani@lhlt.mpg.de.
Ihre Aufgaben sind:
Entwicklung von Wissens­graphen historischer Daten (Data Modeling/​Ontology Design, Abfrage- und Analyse­methoden mit SPARQL).
Weiter­entwicklung von wissenschaftlichen Benutzungs­oberflächen (interaktive Webapps mit R/​Shiny, innovative Publikations­formate) zur Verknüpfung von Wissensgraph, Transkription und Bild- und Karten­material.
Ihr Profil
Sie verfügen über einen Universitäts­abschluss (Master, M. A. oder Diplom) in einschlägigen Disziplinen mit nachgewiesener Erfahrung im Bereich Digital Humanities/​Computational Humanities. Wir erwarten eine ausgeprägte Kooperations- und Organisations­fähigkeit sowie einen eigenverantwortlichen und zielorientierten Arbeitsstil. Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift ist unabdingbar.
Wir bieten
eine befristete Vollzeit­stelle (derzeit 39 Std./​Woche), die grundsätzlich teilbar ist
eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungs­umfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima
30 Urlaubstage pro Jahr, ab 2027: 31 Tage
mobiles Arbeiten und flexible Arbeits­zeiten gemäß unseren Betriebs­vereinbarungen
gute Anbindung an den ÖPNV und Zuschuss zum Deutschland-Job-Ticket; institutseigene Parkplätze
betriebliches Gesundheits­management
Vereinbarkeit von Beruf und Familie (u. a. Kinder­betreuung in der Kooperations-Kita Kairos Riedberg)
Die Vergütung richtet sich entsprechend Ihrer Qualifikation nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund (TVöD Bund) bis Entgelt­gruppe 13 unter Einschluss der Sozial­leistungen des öffentlichen Dienstes inklusive betrieblicher Alters­vorsorge (VBL). Berufs­erfahrungen finden bei der Gehalts­festsetzung Berück­sichtigung. Die Stelle ist befristet für 3 Jahre.
Die Max-Planck-Gesell­schaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesell­schaft strebt nach Geschlechter­gerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds. Die Max-Planck-Gesell­schaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungs­portal. Bitte übermitteln Sie diese mit Ihren aussage­kräftigen Unterlagen (Anschreiben, ausführlicher Lebenslauf, Nachweise zu schulischen und beruflichen Abschlüssen sowie Arbeitszeug­nisse). Bewerbungen per E-Mail oder Post können nicht berücksichtigt werden.
Nach einer ersten Auswertung der Unterlagen werden die ausgewählten Bewerber*innen zu Vorstellungs­gesprächen am Institut in Frankfurt oder in einer anderen, noch zu vereinbarenden Form eingeladen.
Bewerbungs­schluss ist am 07.07.2026.
Jetzt bewerben
Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
Hansaallee 41
60323 Frankfurt am Main
www.lhlt.mpg.de