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Universitätsprofessur (W3) „Technikfolgenabschätzung und Technikgestaltung“

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
location76131 Karlsruhe, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact. Im Bereich II – Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Universitätsprofessur (W3) „Technikfolgenabschätzung und Technikgestaltung“ zu besetzen. Die Universitätsprofessur wird am Institut für Technik­folgen­abschätzung und Systemanalyse (ITAS) eingesetzt werden und soll dort Leitungsaufgaben übernehmen. Das ITAS ist mit rund 170 Mitarbeitenden ein weltweit führendes Institut für Technikfolgenabschätzung. Ihre Aufgaben Das ITAS widmet sich in wissenschaftlicher Unabhängigkeit und mit Exzellenz­anspruch der problemorientierten Forschung zum Verhältnis von Mensch, Technik und Umwelt und zur verantwortlichen Gestaltung und zur Bewertung von Chancen und Risiken des weiteren technischen Fortschritts. Die Universitätsprofessur wird die Technikfolgenabschätzung am KIT weiterentwickeln, Nachhaltigkeits­forschung und Systemanalyse langfristig prägen und international positionieren. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Helmholtz-Programme Energiesystemdesign (ESD) und Engineering Digital Futures (EDF) und bildet dort den Kern der Forschung zum soziotechnischen Wandel. Darüber hinaus ist die Weiterführung der institutionalisierten Politikberatung von maßgeblichem Interesse. Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit mit hervorragender Kompetenz in Forschung und Lehre insbesondere in folgenden Bereichen: Konzepte, Verfahren und Umsetzungsbedingungen der Technik­folgen­abschätzung, unter anderem hinsichtlich ihrer epistemischen und ethischen Dimensionen Systematische Reflexion über Möglichkeitsbedingungen und Folgen des sozio-technischen Wandels Gestaltung von sozio-technischen Systemen sowie Governance von komplexen Transformationsprozessen Interaktion von Wissenschaft und politischem Handeln, z.B. im Zuge wissenschaftlicher Politikberatung Neben diesen erforderlichen Qualifikationen sollten Kompetenzen in folgenden Bereichen vorhanden sein: Einbeziehen außerwissenschaftlicher Akteure in Forschungsprozesse Konzeptualisierung und Untersuchung komplexer Transformationen, vor allem im Bereich der Digitalisierung oder der Energieversorgung Leitung komplexer Forschungsverbünde bzw. von größeren, inter- und transdisziplinär arbeitenden Teams Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses Ihre Qualifikation Wünschenswert sind darüber hinaus einschlägige Erfahrungen in – idealerweise internationalen - wissenschaftlichen Gremien und der Politikberatung. Ein vertieftes Wissen über die Forschungs- und Förderlandschaft in Deutschland und Europa sowie Erfolge im Einwerben von Drittmitteln unterschiedlicher öffentlicher und privater Organisationen setzen wir voraus. In der Lehre soll die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber das Fach Technik­folgen­abschätzung vertreten. Die Universitätsprofessur soll schwerpunktmäßig im Major Technikfolgen¬abschätzung und Zukunftsgestaltung im Studiengang „Liberal Arts and Sciences“ des KIT mitwirken. Da die Universitätsprofessur mit der Wahrnehmung von Großforschungsaufgaben betraut ist, beträgt die Lehrverpflichtung 2 SWS. Deutschkenntnisse zur Kommunikation mit Politik und Öffentlichkeit sind von hoher Relevanz. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 14 Abs. 2 KIT-Gesetz i. V. m. § 47 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg. Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Abschlusszeugnisse/Zertifikate, Lehrevaluationen, Darstellung der bisherigen und geplanten Forschungs- und Lehrtätigkeit, Forschungs- und Lehrkonzept von ca. 1 bis 2 Seiten, Darstellung der eigenen Beiträge in den o. g. Gebieten, eingeworbene Drittmittel, Erklärung zur wissenschaftlichen Redlichkeit), sowie drei einschlägige wissenschaftliche Schriften senden Sie bitte bis 26.03.2026 unter Angabe der Aussschreibung_Nr. 1045/2026 an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Bereich II, Bereichsleiter, Prof. Dr. B. Beckert, vorzugsweise in Form einer einzigen PDF-Datei per E-Mail an: gs@bl2.kit.edu Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Prof. Bernhard Beckert, Tel. +49 721 608-41050, E-Mail: bernhard.beckert@kit.edu. Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.kit.edu Wir streben eine möglichst gleichmäßige Besetzung der Arbeitsplätze mit Beschäftigten (w/m/d) an und würden uns daher insbesondere über Bewerbungen von Frauen freuen. Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Das KIT bietet als familienfreundliche Hochschule Teilzeitbeschäftigung, Beurlaubung aus familiären Gründen, einen Dual Career Service und begleitendes Coaching zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das KIT erfolgt entsprechend dieser Datenschutzerklärung. KIT – Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft