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Universitätsprofessur für Roboterassistierte Urologie (m/w/d)

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
location30625 Hannover-Buchholz-Kleefeld, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

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An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist in der Klinik für Urologie und Urologische Onkologie eine
Universitätsprofessur für Roboterassistierte Urologie (m/w/d)
im Beamtenverhältnis oder außertariflichen Angestelltenverhältnis entsprechend BesGr. W2 der Anlage 3 zum NBesG
verbunden mit der Tätigkeit als leitende:r Oberärzt:in zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf fünf Jahre zu besetzen.
Nach positiver Evaluation besteht eine Tenure-Track-Option auf eine unbefristete W2-Professur.

Im Rahmen dieser Professur soll das etablierte robotergestützte Programm an der Medizinischen Hochschule Hannover auf höchstem universitären Niveau weiterentwickelt und in Forschung, Lehre und Krankenversorgung maßgeblich mitgestaltet werden. Erwartet werden fundierte operative Erfahrungen im Bereich der Robotik, insbesondere bei komplexen uro-onkologischen Eingriffen sowie in der Etablierung innovativer Techniken mit besonderem Schwerpunkt auf der Nierenchirurgie und der Radioguided Surgery. Die zukünftigen Aufgaben umfassen zudem die Prozessoptimierung im OP-Bereich, die Telechirurgie einschließlich der Weiterentwicklung strukturierter und interprofessioneller Trainingskonzepte in der robotischen Ausbildung sowie die aktive Mitwirkung in interdisziplinären Tumorkonferenzen. Der onkologische Schwerpunkt der Bewerberin bzw. des Bewerbers soll durch ausgewiesene Expertise in der medikamentösen Tumortherapie, die Zusatzbezeichnung »Palliativmedizin« sowie Erfahrung in der Etablierung und Leitung eines zertifizierten uro-onkologischen Zentrums dokumentiert sein.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Universitätsstudium, die Anerkennung als Fachärztin oder Facharzt für Urologie, die Promotion sowie die Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen. International herausragende Forschungsergebnisse und eine erfolgreiche Drittmitteleinwerbung werden vorausgesetzt. Erwünscht sind darüber hinaus Erfahrung in der chirurgischen Nachwuchsförderung, interdisziplinäre Vernetzung und Engagement in der akademischen Lehre.

Gesucht wird eine integrative Persönlichkeit mit einem herausragenden, international sichtbaren Forschungsprofil auf dem Gebiet der roboterassistierten urologischen Chirurgie, insbesondere im Bereich der Uro-Onkologie und minimalinvasiven Organerhaltung.
Eine Stärkung der wissenschaftlichen Verbundforschung unter besonderer Berücksichtigung der drei Schwerpunkte der MHH (Infektion/Immunität, Transplantation/Regeneration, Biomedizintechnik/Implantate) wird erwartet, eine Unterstützung der Exzellenzstrategie ist sehr erwünscht. Es bieten sich daher Beteiligungen in den Exzellenzclustern, den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung DZIF (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung) und DZL (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung) sowie dem Comprehensive Cancer Center (CCC) Niedersachsen an.

Besonderes Engagement in der studentischen Lehre, vor allem im Modellstudiengang »HannibaL« der Humanmedizin, im Studiengang Zahnmedizin und in den biowissenschaftlichen Studiengängen der MHH, wird vorausgesetzt. Innovative Lehransätze und didaktische Zusatzqualifikationen werden ausdrücklich begrüßt.

Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit, die ausgesprochen teamorientiert ist sowie einen familienfreundlichen und kooperativen Führungsstil vertritt und die ihre Führungskompetenzen systematisch ausbaut. International ausgewiesene Leitungskompetenzen in universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden begrüßt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die MHH fördert die Vielfalt von allen Studierenden, Auszubildenden und Mitarbeitenden. Sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen an und bittet explizit Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben.

Bewerberinnen und Bewerber müssen die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz erfüllen. Einzelheiten können auf Anfrage erläutert werden.

Bewerbungen in ausschließlich elektronischer Form beinhalten:
den tabellarischen Lebenslauf
den wissenschaftlichen und den klinischen Werdegang
einen strukturierten OP-Katalog (ohne Assistenzen) unter besonderer Berücksichtigung der robotisch-assistierten Chirurgie
das Publikations- und Drittmittelverzeichnis
den vollständigen Nachweis der Lehrerfahrung und weiterer didaktischer Zusatzqualifikationen (hochschuldidaktische Fortbildungen, Evaluationsergebnisse, Lehrpreise)
Forschungs- und Lehrkonzepte
Personalführungs- und Gleichstellungskonzepte
falls vorhanden: Darstellung und gegebenenfalls Nachweise zur wirtschaftlichen Betriebsführung
Auswahl der fünf wichtigsten Publikationen
Zeugnisse
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 26.06.2026 an die Präsidentin der Medizinischen Hochschule Hannover per E-Mail als eine PDF-Datei an berufungsverfahren@mh-hannover.de zu senden.

www.mhh.de