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Referent*in für Antisemitismusfragen (m/w/d), Zentrale Universitätsverwaltung

Universität der Künste Berlin
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

An der UdK Berlin ist in der Zentralen Universitätsverwaltung folgende Stelle eines*einer Beschäftigten beim Präsidenten zu besetzen:
Referent*in für Antisemitismusfragen (m/w/d)
- Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen -
Vollzeitbeschäftigung, befristet für 18 Monate
Besetzbar: Januar 2026
Kennziffer: 2029/26
Aufgabengebiet:
fachliche Beratung des Präsidenten zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Antisemitismus sowie Unterstützung bei der Einordnung und Analyse relevanter Informationen und Vorfälle sowie der Ableitung praxisrelevanter Empfehlungen
operative Unterstützung des Präsidenten beim Beschwerdemanagement, einschließlich Koordination, Aufbereitung und strukturierter Weitergabe eingehender antisemitischer Vorfälle
Unterstützung von Betroffenen antisemitischer Vorfälle durch Empowerment-Räume sowie Verweisberatung an professionelle, spezialisierte und unabhängige externe Opferberatungsstellen (wie z.B. OFEK e.V.)
Weiterentwicklung der bestehenden Meldemöglichkeit für antisemitische Vorfälle und Beobachtungen in Zusammenarbeit mit externen professionellen Stellen, wie z.B. der Landesantidiskriminierungsstelle Berlin
Zusammenarbeit mit den weiteren Beratungsstellen an der Universität
Unterstützung des Präsidenten bei der Analyse, Entwicklung und Umsetzung von strukturellen und institutionellen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitskonzepten in Zusammenarbeit mit externen Expert*innen
Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von antisemitismuskritischen Veranstaltungen, Workshops und Bildungsangeboten für Hochschulangehörige und die Öffentlichkeit
Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Textentwürfe, Beiträge oder Recherchen
Pflege von Arbeitskontakten und Netzwerken im Rahmen der Fachreferent*innen-Tätigkeit
Unterstützung bei der Erstellung von Berichten, Publikationen und Projektdokumentationen
Anforderungen:
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in Politikwissenschaft, Sozialwissenschaft, Geschichte, Pädagogik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
fundierte Kenntnisse in Antisemitismusforschung sowie zu gesellschaftlichen Diskursen und historischen Hintergründen
Nachweis von Berufserfahrung in antisemitismuskritischer Bildungsarbeit, Demokratieförderung und Menschenrechtsarbeit
Fähigkeit zu fachlicher Beratung und Analyse von antisemitischen Vorfällen
Erfahrung in der Unterstützung von Betroffenen sowie der Zusammenarbeit mit externen Fachstellen
ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, sicheres Auftreten und Präsentationsstärke
hohe soziale Kompetenz, interkulturelle Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein
selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
Erfahrungen in der Organisation und Betreuung von Workshops, Events
Teamfähigkeit und sehr gute Kommunikationsweise sowie Organisationstalent
sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
sicherer Umgang mit gängiger PC-Anwendungssoftware wie Office-Programmen
Was wir Ihnen bieten:
interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem universitären und künstlerischen Umfeld mit Zugang zu vielfältigen künstlerischen Veranstaltungen aller Disziplinen
Möglichkeit der fachlichen Fort- und Weiterbildung
zusätzliche Altersversorgung
flexible Arbeitszeitgestaltung und mobiles Arbeiten
Betriebliches Gesundheitsmanagement
gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit öffentlichen Verkehrsmitteln, für die wir ein vergünstigtes Firmenticket des VBB zur Verfügung stellen
unter der Voraussetzung von Finanzierungsmöglichkeiten: ERASMUS+ Staff Exchange, ein EU-Mobilitätsprogramm für berufliche Bildung
Die UdK Berlin bekennt sich zu einem chancengerechten und diskriminierungsfreien Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau struktureller Barrieren hin (wie z. B. physische, sprachliche, rassistische, altersbedingte, genderspezifische, heteronormative und weitere). Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an durch die Einstellung und Förderung von qualifizierten Frauen, insbesondere in Leitungspositionen und in Bereichen, in denen diese unterrepräsentiert sind, und unter besonderer Berücksichtigung eines intersektionalen Ansatzes. Die UdK Berlin fordert qualifizierte Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und/oder People of Color ausdrücklich zur Bewerbung auf. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.
Wir freuen uns über die Abgabe Ihrer vollständigen Bewerbung mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bis zum 12. Februar 2026, bitte ausschließlich über das Bewerbungsportal.
Für inhaltliche Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Michaela Conen unter der Telefonnummer 030/318502804 gern zur Verfügung.
Weitere Informationen unter www.udk-berlin.de