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Professur (w/m/d) für Stadt und Landschaft (W2)

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
location90489 Nürnberg, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

Innovation braucht Vielfalt Als Professorin oder Professor (w/m/d) an der Ohm haben Sie ein einzigartiges beruf­liches Umfeld. Als große Hoch­schule bieten wir Ihnen viele Möglich­keiten, Ihre Tätigkeit flexibel zu gestalten. Ihre inno­vativen Ideen in Lehre und For­schung und Ihre Mitwirkung in strate­gischen Projekten prägen das Profil unserer Hoch­schule mit. Bei uns agieren Sie vernetzt in kolle­gialen Teams. Sie arbeiten mit Studie­renden in inno­vativen Lehr- und Lern­formaten und begleiten aktiv ihre Persön­lich­keits­entwicklung. Sie bringen Ihre Kompetenz in interes­sante und gesell­schaftlich relevante Vorhaben ein. Sie sind hoch­schulweit und international inter­disziplinär vernetzt. Der Transfer Ihrer Erkennt­nisse in die Praxis schafft einen Mehrwert für die Menschen – so gestalten Sie den techno­logischen und gesell­schaftlichen Wandel aktiv mit. An der Fakultät Architektur ist zum Sommersemester 2027 oder später die Professur für Stadt und Landschaft (W2) zu besetzen. Ihre Aufgaben Die Professur vertritt das Lehrgebiet Stadt und Landschaft in Lehre, Forschung und Transfer. In Ergänzung zum Lehrgebiet Städtebau und Entwerfen vervollständigt sie das Fachgebiet Stadtplanung an der Fakultät für Architektur. Zu den Aufgaben gehört die Vertretung des genannten Lehrgebiets in der Grundlagenlehre sowie in der anwendungsbezogenen Lehre innerhalb von Entwurfs- und Projektarbeiten in den Bachelor- und Master­studiengängen. Darüber hinaus umfasst das Aufgabengebiet die Betreuung von Abschlussarbeiten. Erwartet werden die Entwicklung und Etablierung innovativer Lehrformate sowie die kontinuierliche Integration aktueller Themen aus Forschung und Planungspraxis in die Lehre. Das Lehrgebiet Stadt und Landschaft besitzt für das Architekturstudium eine besondere Bedeutung. Das Verständnis übergeordneter räumlicher Planungszusammenhänge sowie die Fähigkeit, räumliche Entwicklungen aus einer freiraumbezogenen Perspektive zu analysieren und zu gestalten, sind von grundlegender Relevanz für die gebaute Umwelt. Zugleich ist das Lehrgebiet in besonderer Weise mit zentralen gesellschaftlichen Transformationsprozessen verbunden. Hierzu zählen insbesondere der Klimawandel, die Mobilitätswende und die Wohnungsfrage. Themen wie ressourcenschonende räumliche Entwicklung, klimaadaptive öffentliche Räume, flächensparende Siedlungs­entwicklung, Entsiegelungsstrategien, die Stärkung von Grün- und Freiraumstrukturen, alternative Mobilitätsangebote sowie das Verhältnis von Stadt und Land sind daher in Forschung und Lehre in besonderem Maße zu berücksichtigen. Von der Stelleninhaberin oder dem Stelleninhaber (w/m/d) wird erwartet, dass sie bzw. er einen substanziellen Beitrag zur Vermittlung dieser Themen sowie zum Transfer zwischen Forschung, Lehre und Planungspraxis leistet. Dies schließt insbesondere die Einbindung aktueller Erkenntnisse aus der angewandten Forschung, aus Drittmittelprojekten sowie aus Kooperationen mit Praxispartnerinnen und Praxispartnern in die Planungs- und Entwurfslehre ein. Ferner wird die aktive Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Studium und Lehre, an internationalen Lehr- und Forschungsaktivitäten sowie an der akademischen Selbstverwaltung erwartet. Ihr Profil Gesucht wird eine Person mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit herausragender Expertise und Praxiserfahrung in der Planung und Realisierung von stadtplanerischen und freiraumplanerischen Aufgabenstellungen sowie zukunftsrelevanten Themen, wie klimaresilienten Freiräumen, ressourcenschonender Stadt- und Raumplanung, multicodierter öffentlicher Räume und ökologischer Quartierskreisläufe. Die Schwerpunkte werden sowohl im lokalen als auch im globalen Kontext an der Schnittstelle von Stadtplanung zur Freiraum- und Landschaftsplanung gesehen. Kompetenzen in digitalen Planungs- und Entwurfswerkzeugen, wie BIM und GIS, werden vorausgesetzt. Darüber hinaus wird eine herausragende Fähigkeit im fachtheoretischen Diskurs, insbesondere zu Fragen eines zukunfts­orientierten Verständnisses des Fachgebietes, erwartet. Einschlägige Erfahrung in der Hochschullehre ist von Vorteil. Erforderlich sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse, die eine qualifizierte Lehre in deutscher und englischer Sprache ermöglichen. Einstellungsvoraussetzungen Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschul­studium. Die besondere Befähigung zu wissen­schaft­licher Arbeit ist durch die Qualität einer Promotion oder durch ein Gutachten über promotions­adäquate Leistungen zu belegen. Vorausgesetzt wird die pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, hoch­schul­didaktische Qualifi­kationen und durch eine Probe­lehr­veranstaltung nachgewiesen wird. Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissen­schaftlicher Erkennt­nisse und Methoden müssen in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nach­gewiesen werden, die nach Abschluss des Hochschul­studiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschul­bereichs ausgeübt worden sein müssen. In besonderen Fällen kann der Nachweis der außerhalb des Hochschul­bereichs aus­geübten beruflichen Praxis dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindes­tens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außer­hoch­schulischer beruflicher Praxis er­bracht wurde. In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebens­jahr noch nicht vollendet hat. Nach Erfüllung der beamten­rechtlichen Voraus­setzungen ist die Berufung in das Beamten­verhältnis auf Lebens­zeit vorgesehen. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesent­lichen gleicher Eignung, Befähi­gung und fach­licher Leistung bevorzugt ein­gestellt. Die Hochschule strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des An­teils von Frauen an. Bewer­bungen von Frauen sind au­drücklich gewünscht. Die Ohm hat das Zertifikat „Familien­gerechte Hochschule“ erstmals 2005 erworben. Interessiert? Dann unternehmen Sie den nächsten Schritt und verwirklichen Sie Ihre beruf­lichen Ziele mit uns! Wir freuen uns auf Ihre aussage­kräftige Bewerbung bis zum 9. Juni 2026. Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Online-Bewerbungsportal. Bei Fragen zur Professur steht Ihnen gerne Prof. Henry Fenzlein (henry.fenzlein@th-nuernberg.de) zur Verfügung. Werden Sie Teil der Ohm und erfahren Sie mehr zu unseren Angeboten und zum Berufungsverfahren unter den FAQ.