Professur (m/w/d) für das "Recht des öffentlichen Dienstes, insbesondere das Beamtenrecht"
An der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Bundeswehrverwaltung - ist der mit BesGr W 2 bewertete Dienstposten einer
Professur (m/w/d) für das »Recht des öffentlichen Dienstes, insbesondere das Beamtenrecht«
ab sofort zu besetzen.
UNTERNEHMEN
Der Fachbereich Bundeswehrverwaltung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist eine dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) nachgeordnete Dienststelle der Bundeswehrverwaltung mit Sitz in Mannheim und neben den beiden Universitäten eine der drei Hochschulen der Bundeswehr. Zugleich ist der Fachbereich integrativer Teil der ressortübergreifenden Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
Zentraler Auftrag des Fachbereichs ist die Laufbahnausbildung der Beamtinnen und Beamten für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung.
BESCHÄFTIGUNGSORT
Mannheim
STELLENBESCHREIBUNG
Sie lehren und vertreten die Studienfächer des Rechts des öffentlichen Dienstes, insbesondere des Beamtenrechts, in den Studiengängen des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes.
Sie lehren mit intensivem Praxisbezug und bereiten die Studierenden auf ein breites Spektrum von Aufgaben in der Bundeswehr vor.
Sie arbeiten zur Sicherstellung des Praxisbezugs intensiv mit den Dienststellen der Bundeswehr zusammen und vertiefen Ihre Erfahrungen durch regelmäßige Praxisaufenthalte.
Sie nehmen Koordinierungsaufgaben in den Studienfächern des Rechts des öffentlichen Dienstes, insbesondere des Beamtenrechts, sowie Sonderfunktionen wahr, lehren studienfachübergreifende Inhalte, führen Projekte am Fachbereich Bundeswehrverwaltung und fachbezogene Fortbildungsveranstaltungen durch.
Sie arbeiten an der organisatorischen und fachlichen Gestaltung und Weiterentwicklung des Fachbereichs im Rahmen der Hochschulselbstverwaltung mit.
Sie gestalten und koordinieren interdisziplinäre Lehrveranstaltungen in den verschiedenen Studienabschnitten und Modulen.
Sie verfassen Veröffentlichungen zur Unterstützung der Lehre und führen anwendungsbezogene, fachdidaktische und beamtenrechtliche Forschungs- und Entwicklungsaufgaben durch.
WAS FÜR SIE ZÄHLT
Sie erwartet eine interessante, abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit im Hochschulbereich.
Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt bei erstmaliger Berufung in das Professorenverhältnis grundsätzlich gemäß § 132 Abs. 1 S. 1 Bundesbeamtengesetz eine Ernennung zur Beamtin/zum Beamten auf Zeit für sechs Jahre.
Sie arbeiten bei einem anerkannten und familienfreundlichen Arbeitgeber in sicheren wirtschaftlichen Verhältnissen.
QUALIFIKATIONSERFORDERNISSE
Sie haben die Befähigung zum Richteramt.
Sie verfügen über aktuelle vertiefte Kenntnisse im Recht des öffentlichen Dienstes, insbesondere im Beamtenrecht und sind dadurch in der Lage, wissenschaftlich fundierte Vorlesungen in dem Fach zu halten.
Sie können einschlägige wissenschaftliche Veröffentlichungen im Beamtenrecht vorweisen.
Sie sind befähigt, wissenschaftlich methodisch entsprechend den Aufgaben einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zu arbeiten. Dies wird in der Regel durch die Qualität einer Promotion und weitere fachspezifische Publikationen nachgewiesen.
Sie können besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nach dem zweiten Staatsexamen nachweisen. Hiervon müssen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein.
Sie sind bereit und befähigt, Lehrinhalte zeitgemäß weiterzuentwickeln, vielfältige, moderne und auch elektronisch unterstützte Lehrmethoden und -instrumente anzuwenden sowie sich in neue Lehrgegenstände einzuarbeiten und Lehrveranstaltungen auch in anderen Fächern im Recht des öffentlichen Dienstes zu halten.
Sie verfügen über eine einer Hochschule für angewandte Wissenschaften adäquate pädagogische Eignung, die Sie in der Regel durch Erfahrung in der Hochschullehre erworben haben und die Sie in einer interaktiven Probelehrveranstaltung nachweisen.
Sie sind zu interdisziplinärem Arbeiten und konzeptioneller Grundsatzarbeit befähigt.
Sie verfügen über Gleichstellungskompetenz.
DARÜBER HINAUS
Bevorzugt haben Sie Kenntnisse zu Aufgaben und Struktur der Bundeswehr.
Idealerweise verfügen Sie über sehr gute englische oder französische Sprachkenntnisse.
Sie verfügen idealerweise bereits über Kenntnisse im öffentlichen Arbeits- und Tarifrecht sowie im Sozialversicherungsrecht.
Sie sind befähigt und bereit, Lehrveranstaltungen im öffentlichen Arbeits- und Tarifrecht sowie Lehrveranstaltungen auch in anderen rechtswissenschaftlichen Studienfächern zu halten.
Sie sind bereit, bei der Entwicklung neuer (Fern-)Studiengänge und digitaler Lehrmethoden mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung der Hochschule zu engagieren.
Sie sind einverstanden, regelmäßig Praxisaufenthalte in Behörden der Bundeswehrverwaltung oder anderen Bundesbehörden zur Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis zu absolvieren.
Sie sind bereit, an hochschuldidaktischen Fortbildungen wie z.B. dem Programm »Prof.(essionell) in der Lehre« teilzunehmen.
Sie verfügen über hohe Sozialkompetenz und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit.
BEMERKUNGEN
Bei dem ausgeschriebenen Dienstposten handelt es sich um eine Verwendung als beamtete/r oder angestellte/r hauptamtlich Lehrende/Lehrender gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 1 a), Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung vom 21. August 2018 (GMBl. 2018, S. 662).
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Bewerbung behinderter Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Individuelle behinderungsspezifische Einschränkungen verhindern eine bevorzugte Berücksichtigung nur bei zwingend nötigen Fähigkeitsmustern für den zu besetzenden Dienstposten.
Die Bundeswehr unterstützt die Ziele des Nationalen Integrationsplans und begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Der Dienstposten eignet sich grundsätzlich auch zur Ausübung in Teilzeit.
Für die Einstellung gelten neben den allgemeinen dienst- und haushaltsrechtlichen Bestimmungen die Vorschriften der §§ 130 ff. des Bundesbeamtengesetzes i.V.m. § 19 Abs. 1 Nr. 1 a), Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GMBl 2018., S. 662).
Informationen über die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und den Fachbereich Bundeswehrverwaltung finden Sie unter: www.hsbund.de und www.hsbund-fb-bwv.de.
Mit der Einreichung Ihrer Bewerbung stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zur Durchführung des hochschulrechtlichen Berufungsverfahrens zu. Diese Einwilligung kann jederzeit ohne die Angabe von Gründen gegenüber der u.g. Stelle schriftlich oder elektronisch widerrufen werden. Bitte beachten Sie, dass ein Widerruf der Einwilligung dazu führt, dass die Bewerbung im laufenden Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann.
ANSPRECHPARTNER, BEWERBUNG & KONTAKT
Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die ausschreibende Stelle:
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
- Fachbereich Bundeswehrverwaltung -
- Fachbereichsleiter/Dekan -
Seckenheimer Landstraße 10, 68163 Mannheim
oder elektronisch an: HSBund-FBBWVHRBV@bundeswehr.org
Ihre Bewerbung umfasst die üblichen Unterlagen (chronologischer, tabellarischer Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse und der letzten Beurteilung, Liste der Veröffentlichungen und bisher gehaltener Lehrveranstaltungen, gegebenenfalls vorhandene Evaluationen). Zusätzlich erforderlich: Bei fremdsprachigen Bewerbungsunterlagen muss eine deutsche Übersetzung beigefügt werden. Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist ein Nachweis der Anerkennung in Deutschland beizufügen.
Für weitere Informationen zum hochschulrechtlichen Berufungsverfahren wenden Sie sich bitte an: HS Bund - FB BWV, Frau RDir'in Merkert, Tel. 0621 - 4295-4200
Bei inhaltlichen Fragen zum Studienfach wenden Sie sich bitte an:
HS Bund - FB BWV, Herrn Prof. Dr. Kawik, Tel. 0621 - 4295-4469
Ausschreibungsschluss: 12. Mai 2026