768 Jobs als Fachinformatiker

Fachinformatiker Jobs

Die meisten Fachinformatiker arbeiten in Unternehmen mit eigener IT-Abteilung oder in Betrieben der IT-Branche. Ihre Aufgaben sind sehr vielseitig. Sie analysieren unter anderem die Anforderungen der Kunden, richten IT-Systeme dementsprechend ein, warten und administrieren sie, entwickeln Anwendungen und Datenbanken, gewährleisten die Produktivität und Sicherheit der IT-Systeme auch bei kritischen Anwendungen. Der Beruf erfordert abstraktes Denken ebenso wie organisatorische und praktische Fähigkeiten. In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre, je nach Vorbildung kann sie unter Umständen verkürzt werden. Vorausgesetzt wird meist die Hochschulreife oder ein mittlerer Bildungsabschluss. In der dualen Ausbildung wird die Ausbildung in einem Betrieb der Informations- und Telekommunikationstechnik mit der Berufsschule kombiniert. Alternativ wird rein schulisch wie in der Berufsschule ausgebildet, wobei die Auszubildenden ihre praktischen Fähigkeiten bei Projektarbeiten erlernen. Während der dualen Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine tariflich geregelte Vergütung. Sie hängt von der Branche des Ausbildungsbetriebs ab und ist nach Ausbildungsjahr gestaffelt. Die Vergütung kann zwischen etwa 670 und 860 Euro pro Monat liegen. Die Ausbildung führt im dritten Ausbildungsjahr wahlweise in die Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.

 

Für den Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung steht im Vordergrund die Programmierung von Softwaresystemen, die auf den Kunden zugeschnitten sind. Dabei kann es sich um kaufmännische, mathematisch-wissenschaftliche, technische oder multimediale Anwendungen handeln, aber auch um Internet-Präsenzen. Häufig müssen diese Anwendungen in einer Netzwerkumgebung laufen, wobei der Fachinformatiker neben der Funktionalität besonders die Bedienbarkeit durch den Anwender sicherstellen muss.Bei der Systemintegration richtet der Fachinformatiker Betriebssysteme, Anwendungssoftware und Netzwerke im eigenen Haus oder beim Kunden ein. Er berät Anwender bei der Auswahl der Systeme und passt sie an bestehende Systeme und die Geschäftsprozesse an, überwacht ihren Betrieb, verwaltet und dokumentiert sie. Störungen und Fehler in der Hard- und Software, im Netzwerk und an den einzelnen Arbeitsplätzen sucht und behebt er systematisch, teilweise mit Hilfe moderner Diagnosesysteme.

 

Wie viel der Fachinformatiker in seinem Beruf verdient, ist abhängig von den jeweiligen Anforderungen an ihn; zudem fließen üblicherweise seine Berufserfahrung und seine Verantwortlichkeit in die Einkommensbemessung mit ein. Dabei gibt es regionale und branchenspezifische Einkommensunterschiede, so dass die tarifliche Bruttogrundvergütung in der Größenordnung von etwa 2500 bis 2900 Euro pro Monat liegen kann.