Jobs im Bereich Gesundheitswesen

Karriere in Gesundheitswesen

Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt.
Was untersucht ein Facharzt für Nephrologie und was macht ein Viceralchirurg? Womit beschäftigt sich ein Facharzt für Humangenetik und was genau verschreibt ein Nuklearmediziner? Wer davon träumt, einmal ganz kompetent „Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt“ zu sagen, muss sich in Deutschland zuvor für eine aus über fünfzig Facharztrichtungen entscheiden. Den Göttern in Weiß zur Seite stehen Millionen weitere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gesundheits- und Sozialwesen.

Fest in weiblicher Hand
Pflegekräfte, Apotheker, Arzthelfer, Krankenschwestern, Hebammen oder Medizinische Fachangestellte – Ende 2014 waren rund 5,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt. Drei Viertel davon Frauen. In Arzt- und Zahnarztpraxen beträgt der Anteil der weiblichen Beschäftigten sogar 95 Prozent. Das Gesundheitswesen ist eine Frauendomäne. Nur der Rettungsdienst ist, abgesehen von vielen Fachärzten, ein typischer Männerberuf. Ebenfalls typisch für die Branche: Rund die Hälfte der 5,2 Millionen Beschäftigten war 2014 in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt.

Positiver Beschäftigungstrend im Gesundheitswesen
Das Gesundheitswesen ist eine der größten Wachstumsbranchen auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen 2009 und 2014 wuchs die Zahl der Beschäftigten um 476.000 Personen (10 Prozent). Zusätzliche Arbeitsplätze entstanden vor allem in medizinischen Gesundheitsberufen wie Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe, Arzt- und Praxishilfe, nichtärztliche Therapie und Heilkunde sowie Human- und Zahnmedizin. Besonders stark gestiegen sind die Beschäftigtenzahlen in der Altenpflege. Und sie steigen weiter, denn der Pflegebedarf in Deutschland nimmt deutlich zu.

Fachkräftebedarf in der Pflegebranche wird sich verdoppeln
Deshalb sind die Jobaussichten in einem Pflegeberuf geradezu glänzend. Experten gehen davon aus, dass kein anderer Wirtschaftsbereich so stark wachsen wird wie die Gesundheitsbranche. Laut DIW soll sich der Bedarf an Pflegefachkräften mehr als verdoppeln. Auch Hochschulen setzen verstärkt auf Pflege-Studiengänge: Die mehr als 13.000 Pflegeheime in Deutschland brauchen schließlich Chefs, die sie leiten, ebenso die ambulanten Pflegedienste, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Dafür wird in Studiengängen, wie zum Beispiel Management im Gesundheitswesen, das menschliche mit wirtschaftlichem Knowhow verknüpft.

Im Trend: Studieren ohne Abitur
Auch ohne Abitur oder Fachhochschulabschluss kann die Karriere über ein Studium angekurbelt werden. Viele Institute bieten eigens dafür Studiengänge wie Gesundheitsmanagement, Pflegewissenschaften oder Pflegemanagement an. Voraussetzungen sind eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung mit einem fachlichen Bezug zum gewünschten Studiengang, eine berufliche Aufstiegsfortbildung oder mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem fachlich entsprechenden Beruf. Für die nötige Berufserfahrung werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Jobangebote.

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Gehaltsaussichten

Facharzt
82.000 EUR jährlich
Chirurg
86.500 EUR jährlich
Apotheker
52.700 EUR jährlich
Krankenschwester
31.400 EUR jährlich
Zahntechniker
29.500 EUR jährlich
Gesundheits- und Krankenpfleger
34.500 EUR jährlich
Zahnarzthelfer
26.300 EUR jährlich
Hebamme
34.800 EUR jährlich
Pflegefachkraft
28.300 EUR jährlich
Altenpfleger
31.000 EUR jährlich
Medizinischer Fachangestellter
29.000 EUR jährlich

Ausbildung und Karrierechancen

Für alle Berufserfahrenen in der Gesundheitsbranche mit Kommunikationstalent und Führungsambitionen ist die Aufstiegsfortbildung zum/zur Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen mit IHK Abschluss optimal. Sie eignen sich grundlegende wirtschaftliche Kenntnisse an und werden in fachspezifischen Themen wie Sozial- und Gesundheitspolitik, Heim- und Betreuungsrecht oder Qualitätsmanagement geschult. Im Fernstudium absolviert, bleiben Sie während der Weiterbildung völlig flexibel und können lernen wann und wo Sie wollen – und das ohne auf Ihr geregeltes Einkommen zu verzichten. Möglichkeiten zur gezielten Fort- und Weiterbildung in der Krankenpflege finden Sie hier.

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